Am Pfingstmontag um 11:37 wurden wir mittels Funkmeldeempfänger zu einer Tierrettung im Bereich der Pielach alarmiert. Ein Pferd war in einem stark aufgeweichten und schlammigen Bereich eingesunken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Aufgrund des unwegsamen Geländes sowie der zunehmenden Erschöpfung des Tieres war rasches Handeln erforderlich.
Zunächst wurde versucht, den festgesetzten Bereich rund um das Pferd mit Schaufeln freizulegen, um dem Tier das selbstständige Herauskommen zu erleichtern. Da dies jedoch nicht zum gewünschten Erfolg führte, wurde zusätzlich ein Teleskoplader nachgefordert.
Währenddessen betreuten wir gemeinsam mit dem bereits anwesenden Tierarzt und der Besitzerin das Pferd und versuchten, das Tier möglichst ruhig zu halten. Nach dem Eintreffen des Teleskopladers wurden Bandschlingen vorsichtig am Pferd angebracht. Anschließend konnte das Tier mithilfe des Teleskopladers behutsam aus dem Schlamm gehoben und auf einen festen Untergrund verbracht werden.
Dort blieb das Pferd zunächst erschöpft liegen, konnte jedoch nach mehreren Versuchen selbstständig wieder aufstehen. Im Anschluss wurde das Tier vom Tierarzt untersucht und weiter versorgt. Der betroffene Bereich wurde abgesperrt.
Dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Tierrettung rasch und möglichst schonend durchgeführt werden. Nach dem Reinigen der eingesetzten Geräte rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein.
Eingesetzte Fahrzeuge und Kräfte:
- HLFA2, LF-A, VF
- 20 Einsatzkräfte
- 2 Stunden